COMPENDIUM CULTURAL POLICIES AND TRENDS IN EUROPE
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Kulturelle Vielfalt: Eine Voraussetzung für demokratische Kulturpolitik

Arbeitsdefinition

Kulturelle Vielfalt figuriert inzwischen oft als ein wichtiges Ziel in Programmen und Maßnahmen der nationalen oder regionalen Kulturpolitik. Dabei werden häufig folgende Fragen angesprochen:

  • Eine pluralistische, ethnisch-kulturelle oder sprachliche Identität und Herkunft von Kulturschaffenden, Produzenten oder Vermittlern und des Publikums;
  • Die Vielfalt von künstlerischen und anderen kulturellen Inhalten, durch die unterschiedlichen Zielgruppen ein Zugang zu Medien oder anderen Vertriebskanälen ermöglicht wird;
  • Die Vielfalt der Akteure, die an der Entscheidungsfindung und Regulierung in verschiedenen Bereichen der Kunst, der Medien und des kulturellen Erbes beteiligt sind, insbesondere hinsichtlich der Finanzierung von Künstlern und ihrer Werke.

Um Kulturelle Vielfalt besser zu verstehen, finden sie unten zwei Video clips vom Compendium Youtube Channel. Hierbei handelt es sich um eine Diskussion zwischen Charles Vallerand (International Federation of Coalitions for Diversity) und Andreas Wiesand (Editor des Council of Europe / ERICarts "Compendium of Cultural Policies and Trends in Europe", Bonn/Germany) zu diesem Thema im Kontext der UNESCO-Konvention zur Vielfalt kultureller Ausdrucksformen von 2005.

Das Compendium thematisiert kulturelle Vielfalt!

Kulturelle Vielfalt als Bestandteil von Kulturpolitik wurde seit Beginn des Compendium-Projekts als transversales Thema behandelt. Dies bedeutet, dass es kein spezifisches Kapitel zur kulturellen Vielfalt in den Compendium Länderprofilen gibt. Vielmehr können mehrere Informations- und Datenstränge zur kulturellen Vielfalt in verschiedenen Abschnitten der einzelnen Compendium Länderprofile gefunden werden.

Einige dieser Fragen wurden zudem in vergleichende Übersichten eingebracht, die z.B. kulturelle Minderheiten, Gleichstellung der Geschlechter, sprachliche Vielfalt, Pluralismus der Medien und künstlerische Kreativität bzw. die Produktion von Inhalten ansprechen.

Zusammen mit wichtigen Hintergrundinformationen und Links zu Forschung und Debatten könnten solche Informationen z.B. nationale Regierungen und NGOs bei ihren Bemühungen unterstützen, Maßnahmen und kulturpolitische Programme zur Förderung der kulturellen Vielfalt zu dokumentieren, wie dies in der UNESCO-Konvention zur Vielfalt kultureller Ausdrucksformen von 2005 gefordert wird.

Bitte senden Sie Ihre Kommentare und Vorschläge an: info@culturalpolicies.net